von Asgard's weissen Wächtern

Zuchtstätte für Weisse Schweizer Schäferhunde


Unsere Zuchtstätte und Welpenaufzucht


Unsere Zuchtstätte 'von Asgard's weissen Wächtern' ist eine VDH und FCI geprüfte und geschützte Zuchtstätte für Weisse Schweizer Schäferhunde im Rassezuchtverein für Weisse Schweizer Schäferhunde e.V. ( RWS e.V. )
Ich züchte Weisse Schweizer Schäferhunde aus Leidenschaft und Interesse, diese wundervolle Rasse mit ihren spezifischen Eigenschaften voranzutreiben. Daher ist mein Ziel, gesunde, wesensstarke und arbeitsfreudige Weisse Schäferhunde aus wohlüberlegten und geprüften Verpaarungen zu züchten, die sich sowohl als Familien-, Zucht und Ausstellungs-, aber auch als Sporthunde eignen.

Bereits bei der ersten Kontaktaufnahme am Telefon oder per email stehe ich gern ausführlich für all Ihre Fragen zur Verfügung und nicht selten lernen wir uns während des ersten Gespräches bereits intensiv kennen. Denn auch ich habe einige Fragen an Sie und Ihre Lebensumstände, da ich natürlich für unsere Welpen ein liebevolles und verlässliches Zuhause finden möchte. Je besser wir uns während des ersten Gespräches kennenlernen, umso besser können Sie und ich einschätzen, wie der nächste Schritt aussehen könnte. Aus Erfahrung konnte ich mich auf dieses 'erste Bauchgefühl' auch im weiteren Kennenlernen verlassen und so konnte ich unseren ersten Wurf dieses Jahr ruhigen Gewissens in die neuen Familien ziehen lassen.

Meist schließt sich ein erster Besuchstermin an, damit Sie meine beiden Hunde Arko und Casey, die mit uns in unserem Haus gemeinsam leben, kennenlernen können. Dieser erste Besuch sollte, wenn noch möglich, vor dem eigentlichen Deck- bzw. Wurftermin stattfinden. Sie können so die Mutterhündin ohne Einschränkung im Alltag und auf dem Spaziergang in den unterschiedlichsten Situationen erleben.

Für Sie wichtig zu wissen: Sind die Welpen erst einmal geboren, so ist die Mutterhündin immer in einer Situation, die nicht ihrem natürlichem Verhalten entspricht. Meine Casey ist in dieser Hinsicht eine Super Mama, die ihre Welpen selbst in Woche 8 noch immer säugt. Sie kümmert sich liebevoll bis zum Tag der Welpenabgabe in Woche 9 um ihre Welpen, lässt sie aber auch nicht aus den Augen.

Bild Casey mit Welpen Schmusen !!!!!!

Nach der Welpenabgabe an Sie ist mir der Kontakt zu Ihnen sehr wichtig, da ich auch anschließend an der weiteren Entwicklung der kleinen Rabauken sehr interessiert bin. Vielleicht ergibt sich somit auch eine ein Hundeleben lang anhaltende und vertrauensvolle Freundschaft zwischen Ihnen und mir. Ich muss nicht extra betonen, dass ich Zwingerhaltung komplett ablehne.

Damit Sie nun einen ersten Einblick auf unsere Grundsätze in der Welpenaufzucht bekommen, habe ich für Sie nachfolgend das Wichtigste zusammengestellt. Das wichtigste jedoch zuerst. Menschenkontakt und Streicheleinheiten sind Grundpfeiler der Welpenerziehung und finden immer statt.

Unsere Welpen werden im Haus geboren und aufgezogen und sind in ständigem Kontakt mit mir und allen Familienangehörigen in meinem Haushalt, denn nicht nur das Wohl der Welpen liegt mir sehr am Herzen, auch die Gesundheit und seelische Wohlbefinden meiner Hündin ist mir sehr wichtig. Und so steht die Versorgung und Betreuung der Welpen und der Mutterhündin bei mir immer an erster Stelle.

Die Wurfbox als auch der Welpen-Innenbereich befindet sich direkt innerhalb unseres Wohnbereiches. Bilder Innenbereich !!!!

Sind die Welpen geboren und von der Mutterhündin erstversorgt, werden die kleinen Vierbeiner auch von mir kurz begutachtet, um das endgültige Geschlecht zu bestimmen (was wichtig für Sie als Welpenkäufer ist) und um etwaige Erkrankungen und Mißbildungen zu erkennen. Natürlich werden die Welpen gewogen, um später einschätzen zu können, ob jeder einzelne Welpe gut zunimmt. Mit dieser ersten Berührung durch den Menschen erfährt der Welpe den ersten für die Prägung so immens wichtigen Menschenkontakt und -geruch. Aufgrund des großen Vertrauensverhältnis zwischen meiner Hündin und mir lässt Casey dies ohne Probleme geschehen. Bild mit Welpe klein kurz nach der Geburt !!!!

In den ersten zwei Wochen (vegetative Phase) halten sich die Welpen ausschließlich innerhalb der Wurfbox auf. Augen und Ohren sind noch fest verschlossen. Auch die Hinterbeine können noch nicht bewegt werden. Dagegen sind Riechen und Tasten schon sehr gut ausgebildet. Außer Trinken und Schlafen und immer auf der Suche nach der nächsten vollen Zitze passiert in dieser Zeit nicht viel. Die Hündin hat jedoch in dieser Zeit viel zu tun, da sie alle zwei Stunden die Kleinen säugt und säubert, da diese noch nicht allein Kot und Urin absetzen können. Auch lässt sie ihre Welpen kaum einen Moment allein. Zusätzlich bekommt jeder einzelne Welpen die für die Prägung auf den Menschen so wichtigen Streicheleinheiten von mir, werden gewogen und zwischen Tag 3 und 16 führe ich die sogenannte 'FNS' Stimulierung durch. Kurze Beschreibung !!!!!! Bilder Woche 1 und 2 Bilder FNS

Mit Beginn der dritten Woche (Übergangsphase) öffnen sich langsam Augen und Ohren. So können die Kleinen zunächst schemenhaft sehen und erste Geräusche wahrnehmen. Auch beginnen sie ihre Hinterbeine zu bewegen, aufzustellen und erste Schritte zu machen. Erste Ausflüge außerhalb der Wurfbox werden vorsichtig unternommen. Auch Kot und Urin setzen sie mittlerweile selbst ab. Bilder Woche 3

Ab ca. Woche 4 bis einschließlich Woche 8 beginnt die für die kleinen Welpen so wichtige Prägungsphase = prägungsartiges Lernen. Ziel dieser Aufzuchtphase ist es, jeden einzelnen Welpen kontrolliert so vielen verschiedenen Reizen wie möglich auszusetzen, um ihn zu einem selbstsicheren und starken Hund zu entwickeln. So wird er auch zukünftig neuen Reizen neugierig und aufgeschlossen gegenüber treten. Ab dieser Zeit beginnen die Welpen miteinander zu kommunizieren, zu raufen und zu spielen, was wichtig für ihre physische und psychische Entwicklung ist. Richtiges Sozialverhalten ist ein wichtiges Puzzleteil im Umgang mit späteren Artgenossen. In dieser Zeit beginnt auch die erste Zufütterung mit konventioneller Welpennahrung (eingeweichtes Trockenfutter, Tatar und Ziegenmilch), auch wenn die Mutterhündin noch bis einschließlich Woche 8 Milch an ihre Welpen gibt. Bilder Woche 4 + Innenbox

Ende Woche 5 sind nun auch die ersten Welpenbesuche möglich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein ausgiebiger Kontakt mit den Welpen aufgrund der noch immer hohen Infektionsgefahr nur begrenzt und nur nach Absprache möglich ist. Für die Welpen geht es ab Woche 5 nun auch in den Außenbereich, der genug Platz und Anreize bietet, so dass die Kleinen einen weiteren Teil der Welt für sich erkunden und entdecken können. Auch hier gilt es, den Welpen so viele Reize wie möglich anzubieten, um sie zu starken, neugierigen und tapferen kleinen Wesen zu erziehen und auf alles das vorzubereiten, was ihnen im späteren Leben begegnen könnte. Dabei achte ich genau darauf, die Kleinen nicht mit Reizen zu überfluten. Jeden Tag gibt es ein neues Spielzeug dazu oder ein bereits bekanntes Spielzeug wird durch ein neues ersetzt. Die Welpen bekommen die Möglichkeit, immer neue Gegenstände zu erkunden. Dazu gehören:
- verschiedene Tunnel, Wippe, Wasser- und Bällebad
- verschiedene Untergründe wie Rasen, Sand und Plastikfolien
- verschiedene Geräusche wie Rassel, Glocke und mit Steinen gefüllte knisternde Flaschen
- wackelnde, sich drehende und im Wind flatternde Gegenstände
- Dinge, an denen man zerren kann
- Gegenstände zum Tragen aus verschiedenen Materialien (Stofftiere, Bälle,....)
- fallende Gegenstände wie Folien und Flaschen
- Geräusche wie Autos und große Fahrzeuge wie Baulaster, Rasenmäher, Fernseher und Staubsauger, Wasch- und Spülmaschine
Bilder

Ab Woche 7 werden die kleinen Welpen an Halsband und Leine gewöhnt. Bis dahin sind sie mit farbigen Punkten markiert, um zu verhindern, dass sich die Kleinen mit den auf dem Markt befindlichen Welpenhalsbänder in den ersten Wochen verletzen könnten. Ab Woche 8 beginne ich mit Ausflügen in die Umgebung einschließlich Gewöhnung an Welpenbox, Autofahren und fremde Hunde. Bilder

Während der gesamten Prägungsphase, jedoch spätestens ab Woche 6/7 beginnt die Mutterhündin mit der Erziehung der Welpen. Spielerisch lässt sie ihre Welpen nur noch zeitweise an den Zitzen trinken, drängt sie manchmal ab oder korrigiert sie mittels Schnauzengriff, wenn sie mal wieder zu fest mit ihren kleinen Zähnchen zugebissen haben. Auch im Spiel ist dieser sogenannte Schnauzengriff sichtbar. Ab Woche 7 versuche auch ich als Züchter ein Teil dieser Erziehung mit zu übernehmen hinsichtlich Beisshemmung oder wenn einer der Welpen zu ausdauernd in die Füsse zwickt oder an den Schnürrsenkeln knabbert. Bilder

Spätestens ab Woche 7 bespreche ich mit meinen Welpenkäufern gemeinsam die mögliche Zuteilung der Welpen gemäß ihrer Eigenschaften. Natürlich gibt es im Wurf unterschiedliche Charaktere. Jeder Welpe ist einzigartig in seiner Art, seinem Aussehen und seinem Verhalten und sollte gemäß seiner Eigenschaften zu den Ansprüchen der Welpenfamilien optimal passen. Da ich die Welpen über 8 Wochen jeden Tag +-+++in ihrer Entwicklung genauestens beobachten konnte, werden wir sicher die für Sie optimale Wahl und Zuteilung gemeinsam treffen können.

Weitere wichtige Ecktermine, die Sie wissen sollten: - Entwurmung in Woche 3, 5 und 7
- Tierärztliche Untersuchung in Woche 6 und 8
- Impfung Puppy gegen Parvovirose und Staupe Ende Woche 6 und Impfung und Chipimplantat mit Ausstellung Tierausweis Ende Woche 8 vor Wurfabnahme
- Wurfbegutachtung in Ende Woche 1 und Wurfabnahme in Woche 8

Fazit Ich bin sehr stolz auf meine kleinen Rabauken vom A-Wurf !!! Alle Welpen aus meinem ersten Wurf nahmen je nach Charaktereigenschaft neugierig und offen Kontakt zu fremden Menschen und Gegenständen auf. Jeder Welpe kam freudig zum fremden Besucher, ließ sich streicheln und anfassen. Fremde Umgebungen wurden neugierig erkundet und erobert. Keiner der Welpen zeigte in einer der für sie bestehenden oder neuen Situationen irgend eine Form von Angst und Unsicherheit. Welpenbild Abschluss


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